1247 wurde die Wegelnburg erstmals gesichert genannt. Die Burganlage ist damit in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts als staufische Burg  erbaut.  Buckelquader und die vorhandene frühgotische Fenstertür sind weitere Indizien für diese Annahme. Die Rekonstruktionen sind unter Berücksichtigung der neusten Erkenntnisse aus dem Jahre 2016 abgebildet. Es ist dabei festzustellen: Der Wunsch, sich über das Aussehen vor allem im 12. und 13. Jahrhundert möglichst bis in alle Details hinein Klarheit zu verschaffen, ist unerfüllbar. Zu stark haben Zerstörungen den alten Baubestand geschädigt. Die bis in das 19. Jahrhundert noch vorhandenen restlichen Fundamente oder
Fundamentspuren wurden durch die bisherigen Restaurierungsarbeiten zu einem Großteil zerstört.  Wenn trotzdem der Versuch der Rekonstruktion durchgeführt wurde, bedeutet dies naturgemäß, dass dies innerhalb eines Bereichs hypothetischer Annahmen geschieht. Dieses ist ein Bereich, aus dem man mangels ausreichender architektonischer, bildlicher und schriftlicher Überlieferungen, die Burg wohl nie mehr vervollständigen kann. Trotz grundlegender Unsicherheit hat die Rekonstruktionen einen gewissen Grad von Wahrscheinlichkeit, oder zumindest bezüglich der alten historischen Baugestalt, Plausibilität. 

Luftbild Grundriss

mit der spitzen Ecke zum sich im unteren Bereich befindlichen Haupteingang der Burg erbaut. Diese Anordnung machte es möglich, die von Angreifern auf die Burg abgefeuerten Geschosse nach links und rechts abzulenken. Hinter dem Eingangsbereich befand sich ein Hof, in dem vermutlich Wirtschaftsgebäude standen. Der dahinter liegende Zwinger war durch eine hohe Mauer geschützt. Im rechten des Teil des Bildes befindet sich der Zugang zu dem befestigen Wirtschaftshof, an den sich die Burgteile Krötenstuhl und Wachtfelsen anschlossen. 
Diese Ansicht zeigt die ganze Schönheit der Burg. Wie ein Schiffsbug ragte die Burg etwaigen Angreifern entgegen. Abgefeuerte Geschosse wurden links und rechts abgelenkt. Auch hier ist die alles umfassende Mauer, die wahrscheinlich sogar mit einem überdachten Wehrgang ausgestattet war, sichtbar. Im rechten Teil des Bildes befindet sich der ehemalige, im Südwesten gelegene Haupteingang. Dieses war auch der einzige kritische Angriffspunkt, hier konnte man Angriffsmaschinen platzieren. Deshalb wurde, ähnlich wie auf der Burg Wineck, auf dem Fels ein turmartiges Gebäude oder Turm

Nord-Westansicht

Wegelnburg

Rekontruktion 2015 Peter Müller-Helbling
Süd-Westansicht So könnte die Burg um 1350 ausgesehen haben. Links ist vor dem bebauten Wachtfelsen ein vorhandener Halsgraben erkennbar. Es folgt der Krötenstuhl. Zwischen der Hauptburg, die mit Vorhof und Zwinger ausgestattet war, befand sich ein befestigter  Wirtschaftshof. Im Vordergrund ist der von Südwesten kommend Zufahrtsweg zu erkennen. Weiter unten, auf der Abbildung nicht mehr sichtbar, sind Überreste einer kleinen Befestigung zu finden - ob es eine Belagerungsburg war ist nicht erwiesen.  Wegelnburg  Rekontruktion 2015 Peter Müller-Helbling

Stand 2016

Hinweis: Veröffentlichungen oder Auszüge sind unter der Voraussetzung der Quellenangabe gestattet: Form der Quellenangabe, Druckwerke/PDF usw.: Name des Autors: Peter Müller-Helbling Titel des Werks: Die Wegelnburg
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Rekonstruktionen

Rekonstruktionen

N Luftbild Grundriss
mit der spitzen Ecke zum sich im unteren Bereich befindlichen Haupteingang der Burg erbaut. Diese Anordnung machte es möglich, die von Angreifern auf die Burg abgefeuerten Geschosse nach links und rechts abzulenken. Hinter dem Eingangsbereich befand sich ein Hof, in dem vermutlich Wirtschaftsgebäude standen. Der dahinter liegende Zwinger war durch eine hohe Mauer geschützt. Im rechten des Teil des Bildes befindet sich der Zugang zu dem befestigen Wirtschaftshof, an den sich die Burgteile Krötenstuhl und Wachtfelsen anschlossen. 
Diese Ansicht zeigt die ganze Schönheit der Burg. Wie ein Schiffsbug ragte die Burg etwaigen Angreifern entgegen. Abgefeuerte Geschosse wurden links und rechts abgelenkt. Auch hier ist die alles umfassende Mauer, die wahrscheinlich sogar mit einem überdachten Wehrgang ausgestattet war, sichtbar. Im rechten Teil des Bildes befindet sich der ehemalige, im Südwesten gelegene Haupteingang. Dieses war auch der einzige kritische Angriffspunkt, hier konnte man Angriffsmaschinen platzieren. Deshalb wurde, ähnlich wie auf der Burg Wineck, auf dem Fels ein turmartiges Gebäude oder Turm

Nord-Westansicht

Wegelnburg

Rekontruktion 2015 Peter Müller-Helbling

Süd-Westansicht

So könnte die Burg um 1350 ausgesehen haben. Links ist vor dem bebauten Wachtfelsen ein vorhandener Halsgraben erkennbar. Es folgt der Krötenstuhl. Zwischen der Hauptburg, die mit Vorhof und Zwinger ausgestattet war, befand sich ein befestigter
Wirtschaftshof. Im Vordergrund ist der von Südwesten kommend Zufahrtsweg zu erkennen. Weiter unten, auf der Abbildung nicht mehr sichtbar, sind Überreste einer kleinen Befestigung zu finden - ob es eine Belagerungsburg war ist nicht erwiesen.

Wegelnburg

Rekontruktion 2015 Peter Müller-Helbling
e-mail: falkenmuehle@gmail.com  Telefax: +496394-6110199  Falkenmühle						         			 76891 Falkenmühle		   Südwestpfalz Deutschland www.falkenmuehle.de	 +49 6394-993977
Hinweis: Veröffentlichungen oder Auszüge sind unter der Voraussetzung der Quellenangabe gerne gestattet: Form der Quellenangabe, Druckwerke/PDF usw.: Name des Autors: Peter Müller-Helbling Titel des Werks: Die Wegelnburg  
1247 wurde die Wegelnburg erstmals gesichert genannt. Die Burganlage ist damit in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts als staufische Burg  erbaut.  Buckelquader und die vorhandene frühgotische Fenstertür sind weitere Indizien für diese Annahme. Die Rekonstruktionen sind unter Berücksichtigung der neusten Erkenntnisse aus dem Jahre 2016 abgebildet. Es ist dabei festzustellen: Der Wunsch, sich über das Aussehen vor allem im 12. und 13. Jahrhundert möglichst bis in alle Details hinein Klarheit zu verschaffen, ist unerfüllbar. Zu stark haben Zerstörungen den alten Baubestand geschädigt. Die bis in das 19. Jahrhundert noch vorhandenen restlichen Fundamente oder Fundamentspuren wurden durch die bisherigen Restaurierungsarbeiten zu einem Großteil zerstört.  Wenn trotzdem der Versuch der Rekonstruktion durchgeführt wurde, bedeutet dies naturgemäß, dass dies innerhalb eines Bereichs hypothetischer Annahmen geschieht. Dieses ist ein Bereich, aus dem man mangels ausreichender architektonischer, bildlicher und schriftlicher Überlieferungen, die Burg wohl nie mehr vervollständigen kann. Trotz grundlegender Unsicherheit hat die Rekonstruktionen einen gewissen Grad von Wahrscheinlichkeit, oder zumindest bezüglich der alten historischen Baugestalt, Plausibilität. 
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