Lage der Wegelnburg Die historische Bedeutung der höchstgelegenen Burganlage der Pfalz ist eng verknüpft mit ihrer geographischen Lage an der alten Dreiländerecke: Lothringen, Pfalz und Elsass. Bereits in früh-geschichtlicher Zeit muss dieses, wie ein roter Flecken aus dem grünen Wäldermeer heraus-ragende Felsmassiv gleichsam als Landmarke gedient haben, denn hier stießen die Gebiete der alten Völkerschaften der Mediomatriker, der Nemeter und der Triboker zusammen. Auch die Römer hielten an diesen Grenzen bei der administrativen Einteilung ihres Imperiums fest und noch das christliche Mittelalter beließ sie bestehen, als Grenze der Diözesen von Metz, Speyer und Straßburg. Trotz geringer Schwankungen was Lothringen betrifft, haben sich die Grenzen über Jahrtausende erhalten. Das Elsass ist erst im 17. Jahrhundert zu einem Grenzland geworden.  Zur Zeitpunkt der Erbauung der Burg, war die staufische Wehrstärke des Elsasses in fünf große befestigte Räume vorhanden. Eines davon war der Hagenauer Bereich, der sich im Wesentlichen über die Felsenburgen des damaligen nördlichen Wasgenwaldes (heute Vogesen)  erstreckte. Hier schloss sich dann das Dreieck Weißenburg - Trifels (Annweiler) - Wegelnburg an.

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Zugang zur Burg Sowohl von Frankreich, als auch von Deutschland aus, lässt sich die Wegelnburg erreichen. Am schnellsten kommt man von dem Ort Nothweiler aus zur Burg, der Weg von dem Ort Schönau aus, ist etwas länger. Eine dritte Möglichkeit ist die Burg von Frankreich, entweder vom Gimbelhof, oder vom Parkplatz der Burg Fleckenstein aus zu erwandern. Belohnt wird man für den Aufstieg vor allem aber durch den phantastischen Ausblick über die Berge und Wälder des Wasgaus und der nördlichen Vogesen. An klaren Tag reicht der Blick bis hin zum Schwarzwald, in der näheren Umgebung zur Burg Berwartstein, oder den Dahner Burgen. Auch an weniger klaren Tagen ist die benachbarte Hohenburg sehr gut zu sehen, die Luftlinie beträgt nur  wenige hundert Meter. Die Wegelnburg ist im Besitz des Landes Rheinland-Pfalz und untersteht dem Landesamt für Denkmalpflege. Sie ist jederzeit frei zugänglich.