Krötenstuhl und Wachtfelsen In vielen Beschreibungen über die Burg, wird nur kurz erwähnt, dass südwestlich der Wegelnburg  zwei Felsen mit Bauspuren vorgelagert sind. Dass diese beiden Felsen Krötenstuhl und Wachtenfels zu der Gesamtanlage gehören, wird von vielen Autoren ausgeschlossen, bzw. nicht erkannt. Die Lage des Burgfelsens zwischen Wegelnburg und Wachtfelsen, innerhalb der alles umfassend Ringmauer, verweist jedoch auf eine Einbindung in eine Burgengruppe Wegelnburg. Die Art der früheren Bebauung dieses Felsen ist unklar. Abarbeitungen und Balkenlöcher und  Mauerrest sind jedoch klare Indizien dafür, dass dieser Felsen bebaut war. Im oberen Bereich nach Südwesten gerichtet, ist ein rampenförmiger Zugang zu erkennen. Die vorhandenen Balkenlager geben Hinweise auf Anbauten direkt am Fels. Mittels einer Holzkonstruktion konnte man wohl den oberen Teil des Felsens erreichen. Unter dem auskragenden Felsen befand sich ein Gebäude. Auch der Burgenbau kannte die Holzbauweise. So ist Holzriegelbau und Fachwerkbau auf vielen Burgen in Süddeutschland zu finden. So wurden besonders die oberen Stockwerke der Gebäude, vereinzelt auch Türme  in Holzbauweise ausgeführt. Denkbar wäre, da man im Halskragen, vor dem Wachtfels Buckelquader gefunden hat, dass wegen dem doch sehr begrenzten Platz auf den beiden Felsen aus reiner Zweckmäßigkeit, eine Mischbauweise, den dickeren Steinmauern vorgezogen worden ist. Die Seitenwände des frei stehenden Burgfelsens sind im oberen Bereich senkrecht geglättet.  Der Krötenstuhl Auf der nördlichen Seite des Felsens findet man verstürzte Steine und Spuren einer Mauer. Die spärlichen Trümmerhaufen oder Spuren in diesem Bereich der Burgenanlage sind unauffällig. Dieses könnte die Ursache auch darin haben, dass viele Teile einfach vom Erdboden überdeckt sind, es liegt auch der Schluss nahe, dass Bauteile für Widerherstellungsarbeiten oder einem späteren Umbau der Hauptburg  Verwendung gefunden haben. Zwischen der Hauptburg und den beiden Felstürmen kann man künstlich angelegte Flächen und nicht vollendete Hangterrasse erkennen. Der im Hintergrund zu erkennende Erdwall besteht vermutlich aus Bauschutt, bzw. Reste einer verstärkten Mauer mit gedecktem Wehrgang. Dieser ebene Bereich zwischen Hauptburg und Krötenstuhl war mit einer Ringmauer umgeben und vermutlich bebaut. Nur schwer erkennbar ist, ein am Fels des Kötenstuhl in der Mitte des Bildes gekennzeichnetes, eingemeiseltes Zeichen, es konnte bis jetzt nicht gedeutet werden. Der etwa 15 Meter hohe Felsen, besitzt auf seinem oberen Felsplateau noch Mauerreste. Auf der Nordseite sind noch drei Steinlagen einer Mauer, bestehend aus stark verwitterten Buckelquarder zu finden. Die Überreste der Umfassungsmauer schützen den Burgfelsen von drei Seiten. Auf der Südseite finden wir Balken bzw. Strebenauflager. Hier könnten Holzanbauten gewesen sein. Auf die ehemalige Begrenzung der Gebäude deuten Steinsetzungen hin. Dieser Felsabsturz erfolgte wohl spät nach der Zerstörung der Burg,  ansonsten hätte man den Fels als Baumaterial verwendet. Der Wachtfelsen Ein Halsgraben der nach Norden hin sichelförmig ausläuft, sicherte auf der Westseite, unmittelbar vor dem Wachtfelsen, die Umfassungsmauer und den hochaufragenden Burgfelsen. In diesem Graben sind Buckelquader zu finden. Auf der Südseite des Wachtfelsen, ist der kleine Rest der ehemaligen Ringmauer sichtbar. Die Außenschale dieser Mauer ist völlig abgegangen.   Dieser Graben der künstliche geschaffen worden ist, lässt den Schluss zu, dass in dem südlichen Bereich der Burg doch größere Baulichkeiten als bisher angenommen vorhanden waren. Wer veranlasst solche gewaltige kostenintensive Baumaßnahmen, wenn er nicht entsprechende Baulichkeiten schützen will. Auf der  Nordseite zeugt ein senkrechter Wandgraben  von einem Anbau. Ein Felsgrat zwischen dem Wachtfelsen und dem sich nordöstlichen anschließenden Krötenstuhl weist Bearbeitungsspuren auf. Es wurde wohl als Steinbruch benutzt. Auf dieser Abbildung ist links der Wachtfelsen, rechts der Krötenstuhl sichtbar.