Geschichte Der dreißigjährige Krieg         Der Jülich- Clevische Erbfolgestreit des Jahres 1610 hatte zur Folge, dass Deutschland  zum ersten Male getrennt war und eine kriegerische Auseinandersetzung  zwischen den religiösen Gegensätzen unvermeidlich geworden war, denn es ging um die Vorherrschaft. 200 Jahre nach Beginn des Hundertjährigen Krieges in diesem grausigen 17.Jh. ging es nicht nur um die so genannte Gegenreformation. Also um die angeblich Abtrünnigen der Katholischen Kirche, sondern um die Vormacht eben dieser Institution. Es ging auch um die Vorherrschaft des im Elsass verwurzelten Hauses Habsburg. Wie in der Dominikanerchronik von Gebweiler im Elsass zu entnehmen ist, „erschien vom 26. Oktober 1618 an 30 Tage lang ein schrecklicher Komet Ruthenstern mit einem langen feurigen Schweif, welcher in dem ganzen Römischen Reich von jedermann mit großer Furcht und Schrecken gesehen worden ist; durch welchen der allmächtige Gott nicht nur allein den künftigen Tod des gottseligen eifrigen Kaysers Matthiae ( 20. März 1619), sondern auch den dreißigjährigen blutigen Krieg hat andeutete, wie er dann eben auch in diesem Jahr seinen Anfang genommen hat". Nach Einschätzung des Heidelberger Reformationshistorikers Armin Kohnle sollen die Pfälzer Calvinisten beim Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges eine Schlüsselrolle gespielt haben. Seiner Meinung nach habe das selbstbewusste Reformiertentum in der Pfalz habe seine eigene Bedeutung zum Teil weit überschätzt und damit erheblich zum Konfessionskrieg beigetragen. 1618 sind wir an der Schwelle des verheerenden  im Jahr 1618 beginnende und bis zum Jahre 1648 und darüber hinaus dauernden „Dreißigjähriger Krieges" und stehen somit zugleich an dem Wendepunkt der Geschichte. Zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges wurde die Mannschaft der Burg aufgestockt, diese jedoch 1635 durch kaiserliche Söldner überfallen und die Bewohner vertrieben. Offenbar wurde die Anlage während dieser Kriegsjahre durch Brand in Mitleidenschaft gezogen. Allerdings wurde sich auch weiterhin  wenn auch vermutlich nur notdürftig instand gesetzt  vom amtierenden Burgvogt bewohnt. Über umfassendere Erneuerungsmaßnahmen ist nichts bekannt. Allerdings war die große Zeit der Wegelnburg fast dahin, während des siebzehnten Jahrhunderts ist nach Angaben der wenigen, vom Krieg und Brand verschonten Akten und Urkunden, ist nur noch über Zerstörung, Not, Jammer und Elend zu berichten. 1635 noch während des dreißigjährigen Krieges starb Herzog Johann II. Die Regierung dieses Herzogs fiel in eine schreckliche Zeit, nach Metz geflüchtet, war er verzehrt vor Gram und Kummer, über das seinem unglücklichen Land verhängte Schicksal. Er war zweimal vermählt, zuerst mit Katharina von Rohan und zum zweiten Male mit der Tochter des Kurfürsten Friedrich IV. von der Pfalz, Louise Juliane, welche ihm, nebst anderen Kindern, seinen Nachfolger, den Pfalzgrafen Friedrich, gebar. Dieser war wohl der Nachfolger seines Vaters Herzog Johann II., allein die kriegerischen Verhältnisse erlaubten ihm nicht, die Regierung des Herzogtums anzutreten, daher war er gezwungen in Metz zu bleiben. 1635 noch während des dreißigjährigen Krieges starb Herzog Johann II., sein Nachfolger wurde Pfalzgraf Friedrich. Allerdings erlaubten die kriegerischen Verhältnisse des 30jährigen Krieges es ihm nicht, die Regierung des Herzogtums anzutreten, er war gezwungen in Metz zu bleiben. 1646 war Herzog Friedrich VIII. an der Macht, ob er das Wegelnburger Land je richtig bereist hat, bleibt zweifelhaft.                        Durch die kriegerischen Verhältnisse konnte auch er die Regierung des Herzogtums nicht antreten und war gezwungen lange Zeit in Metz zu bleiben.1646 bei seiner Rückkehr nach Zweibrücken fand er eine menschenleere Einöde vor. Am 9. Juli 1661 verstarb er.   1661 folgte Pfalzgraf und Herzog Friedrich Ludwig von Zweibrücken. 1681 mit seinem Tod ging auch die Zweibrücker Linie zu Ende und das Fürstentum Zweibrücken fiel nun an die Linie des Herzogs Johannes I. , der sogenannten Cleeburger, oder schwedischen Linie, des Königs Karl XI. von Schweden, eines Sohnes Karl X., welcher 1600 verstorben war. Zwar versuchte Pfalzgraf Adolf Johann, das Zweibrücker Herzogtum an sich zu ziehen, jedoch seine Bemühungen blieben bei Königs Karl XI. von Schweden erfolglos, ja sogar der verzweifelte Versuch,  bei Ludwig XIV. von Frankreich, durch den Eid der Treue das Zweibrücker Herzogtum und somit auch das Wegelnburger Land,  wenigstens als Lehen zu erhalten, schlug fehl. Da bereits seit 1680 die französische Réunion  über das oberrheinische Land stattgefunden hatte und seitdem unter der Souveränität des anmaßenden herrischen Königs und Mordbrenner Ludwig XIV. von Frankreich war, konnte Königs Karl XI. von Schweden sein Erbe nicht antreten.?