e-mail: falkenmuehle@gmail.com  Telefax: +496394-6110199 Das Buch mit den neusten wissenschaftlichen Untersuchungen    zur Geschichte der Wegelnburg

Die Hauptburg Baubeschreibung obere Burg

Wegen Platzmangel auf den schmalen Felsformationen, besaßen die meisten Felsenburg im Wasgau statt kunstvollen großen Palasbauten, in der Länge und Breite kleinere Baulichkeiten. Dreistöckige Geschoßhöhen sind jedoch keine Seltenheit. Eine genaue Trennung zwischen Wohn- und Zweckbereiche ist deshalb schwer möglich. Der Bereich der oberen Burg ist wohl einer der interessantesten aber auch strittigsten Bereiche.
Sowohl die außergewöhnlichen großen kriegerischen Beschädigungen als auch die Verwertung als billiger Steinbruch haben die Burg schwer geschädigt. Die Höhe der Aufbauten, die damalige Architektur kann man heute nur noch erahnen, umso wichtiger ist der Versuch einer Rekonstruktion.
Der obere Bereich der Burg. An dem auskragende Fels links, endet die heute vorhandene Treppe, welche vom
Von der Nord-Ostseite gesehen, die vier Ebenen des mittleren Bereichs, der mittig stehende Fels ist die Oberburg.
Steigt man über diese Teppe mit seitlicher Aufmauerung, zur Oberburg empor, wird der wie ein Erker auskragende Fels erreicht. Hier befindet sich, um eine Tür öffnen oder schließen zu können, eine in den Felsboden eingemeißelte Viertelkreisabarbeitung. Von der Tür selbst sind noch die Felsfundamente der Gewändsteine und die Vertiefung für die Achse der rechts angeschlagenen Tür zu erkennen. Von dort verläuft der heutige Zugang über den frei auskragenden Fels, genau über diese Erkerplattform zu einem, in den Fels gemeißelten, rundbogigen Eingangstor mit einer alten
Tritt man in die dahinter liegende Felskammer ein, eine vorhandene Felsöffnung wurde wohl nachbearbeitet, bzw. weiter ausgehöhlt und ausgemauert, so findet man gemauerte Wände und eine gotische Fenstertür welche typisch ist, für die ersten Jahrzehnte des 13. Jahrhunderts. Die seitlich angebrachten Halterungen für Klappläden, sind wahrscheinlich zu einem späteren Zeitpunkt angebracht worden.
Wendet man sich nach rechts, so betritt man eine weitere schmale Felskammer - der Durchgang ist in den Fels gemeißelt. Vermutlich war auch hier von Natur aus, der Fels zum Teil ausgehöhlt, störende Felsöffnungen verschloss man mit Mauerwerk. Außer der sich im mittleren Bereich vorhandenen Felskammer, sind dies die einzigen erhaltenen Räumlichkeiten. Wegen der Massivität des Felsens hatten die Soldaten Ludwig 14. wohl keine Chance, hier ihre Zerstörungswut fortzusetzen. Sofern es damals möglich gewesen wäre, hätten sie bestimmt den gesamten Burgfelsenfelsen weggesprengt.
Die Treppensituation links gibt Anlass, den gesamten Zugangsbereich der oberen Burg neu zu ordnen. Um zur Oberburg zu gelangen, verläuft heute der Zugang über eine steile Treppe, durch aufwendig in den Fels gearbeiteten Kammern, über eine weitere in den Fels gehauene kleine Treppe. Die wertvollen Felskammern sind somit nur noch ein Durchgangsbereich der weder bewohnbar war, noch als Lagerraum Verwendung finden konnte. Es ist auch nicht davon auszugehen, dass die ursprüngliche Bebauung aus einer offenen, Wind und Wetter ausgesetzten, im Winter wohl auch gefährlichen und in Angriffszeiten relativ leicht einzunehmenden Treppe bestand. Diese Zugangssituation rührt wahrscheinlich daher, dass die untere Treppenhälfte, im oberen Teil ist die Treppe Altbestand und aus dem massiven Fels gearbeitet, sowie die gesamte Brüstungsmauer, 1979 - 1982 neu errichtet wurden. Die sich am Treppenaufgang befindliche Aussparung links, welche in den gewachsenenen Fels eingemeiselt wurde, dürfte der Schlüssel zu einer Lösung sein. Heute als druckfeste Anbindung bezeichnet, war hier die Mauer eines Treppenhausturm verankert. Ob dieser Turm in der unteren Hälfte massive Steinstufen, oder eine Holztreppe hatte, ist nur insofern von Bedeutung, dass bei einer Holzausführung die vorhandenen Balkenlager  einen Sinn bekommen würden.
Rekonstruktion 2016 Peter Müller-Helbling
Dieser Bereich in der Mitte, war wohl ursprünglich, obwohl tiefer liegend mit dem vorderen Fels verbunden. Durch die in der ersten Bauphase in den massiven Fels gebrochene Treppe, als Zugang zu dem oberen Bereich, wurde die heute sichtbare Unterbrechung links künstlich geschaffen. Das runde in den Fels eingearbeitete Fundament, könnte von einer Windmühle, die immer in den Wind gedreht werden musste, stammen.
Über dieses rekonstruierte Treppenhaus, ist der Bereich auf der Nordseite, vor den Felskammern zu erreichen. gehauenen Kammern, sind somit als geschlossene Räume einzeln oder auch zusammen nutzbar. Durchschreitet man die erste Felskammer von der Nordseite, durch gotische Türöffnung und dann die auf der Südseite gelegene Türöffnung, so gelangt man auf den Felsvorsprung an dem die Treppe, mit den in den Fels gearbeiteten Stufen endet.
Um den Original-Zugang zur Burg benutzen zu können, ist die nachträglich eingesetzte Stütze in der Felskammer zu entfernen und die später eingebaute Mauer teilweise zu öffnen. Damit ist der Durchgang, an der Außenseite des Felsens und den Felskammern, der ursprünglich hinter einer Schildmauer verlief, wieder im alten Originalzustand.
Der gewölbeähnliche Unterbau der Treppe, wurde erst 1979 - 1982 erbaut. Deutlich zu erkennen sind die Balkonlöcher in der Felswand.
Auf diesem Bild ist die Eingangssituation 2016 zu erkennen. Links neben der Treppe die später erhöhte Mauer aus Buckelquader.
Der obere Teil der Burg besteht aus 3 verschiedenen Bereichen, welche wohl alle überbaut waren.
Der Bereich von Norden her gesehen ganz rechts, ist mit einer 1979 -1982 aufgemauerten Brüstung, für Besucher der Burg gesichert. Die auf dem Boden, im vorderen Bereich vorhandenen Sandsteinplatten, dürften noch alte Bausubstanz sein.
Der Aufstieg auf diese Höhe lohnt sich zu jeder Jahreszeit.
Hinweis: Veröffentlichungen oder Auszüge sind unter der Voraussetzung der Quellenangabe gerne gestattet: Form der Quellenangabe, Druckwerke/PDF usw.:   Name des Autors: Peter Müller-Helbling Titel des Werks: Die Wegelnburg
Bild um 1908
Der Baubestand der Burg um das 19. Jahrhundert, die Treppensituation ist eindeutig erkennbar. Die 1979 -1982 vorgenommene Aufmauerung im Bereich der Treppe, mit Treppenbrüstung und Erhöhung der seitlichen Mauer aus Buckelquader, verfälschte die Eingangssituation. Am rechten Rand des Bildes ist ein heute nicht mehr vorhandener Mauerrest zu erkennnen, diese dürfte zu einem Gebäude gehört haben.
Die gleiche Situation, eine etwas andere Perspektive. Das eiserne Schutzgeländer wurde in den Jahren 1876 - 1878 angebracht. In diesem Zeitraum sollen auch einige dringende Reparaturen durch die Forstverwaltung, in dessen Eigentum die Burg stand, ausgeführt worden sein.
Auf diesem Bild ist oberhalb der Treppe sehr gut der gewachsene Fels, darüber die alte Bausubstanz aus Buckelquader, die zur Datierung der Erbauungszeit der Burg dient, zu erkennen.
Gasthaus, Bierbrauerei und Post von Mischler in Schönau. Die Wegelnburg vom Lindenschmitt aus mit Dorf Nothweiler. Ruine Fleckenstein Schutzhütte auf der Wegelnburg Die drei alten Dahner Schlösser. Die Hohenburg Der oberste Fels mit der Orientierungstafel Auf dem Weg zur Madenburg vom Trifels. Seitental der Lauter bei Bruchweiler
1871 war Julius Neher von dem wundervollen Ausblick von der Bergeshöhe – er nannte es „feenhaft“- so überwältigt,  dass er ihn nicht nur zeichnete, sondern auch gedruckt als Karte erscheinen ließ. So entstand die Panoramakarte.  Andere wiederum haben begeisterte Worte für diese Rundsicht gefunden. Eine dieser Schilderungen stammt von Christian Böhmer aus dem Jahre 1865, wie sie in seinem Schriftchen „Die Wegelnburg und deren nächste Umgebung“ wiedergegeben ist. Sie hat auch heute nicht an Aktualität eingebüßt, denn Böhmer beschreibt seine Empfindungen wie folgt: „Aber wer vermöchte es, das wunderbar herrliche, das wahrhaft großartige Panorama zu schildern, das sich vor unsern überraschten Augen aufrollt? Der
Eindruck, besonders der erste Eindruck dieser seltenen Rund- und Fernsicht ist ein überwältigender… Wie wunderbar vereinigen sich hier in bunter, fast bizarrer Gestaltung und Gruppierung alle Faktoren des Wildromantischen, das Groteske, Sphinxhafte, Wüste und Öde in Bergen, Felsen, Trümmern und Schluchten mit den freundlichsten, lieblichsten, sanftesten Zügen der Idylle in wohlgebauten Feldern, Dörfern, Wiesen und Wäldern, zu einem ergreifenden, harmonischen Gesamtbilde… Tief unter uns am Fuße des Berges bereitet sich, wie ein farbreicher, kostbarer Teppich die gesegnete, von dunklen felsengekrönten Waldbergen umrahmte Gemarkung Notweiler aus, worin das Dörfchen wie ein sorgloses, friedliches Kind liegt.“
Am Fels mit dem Fundment der Windmühle vorbei, über eine abwärts führende Steintreppe zu erreichen, stand ein Wohngebäude, dessen Wände gleichzeitig die Außenwände der oberen Burg waren. Wegen der Kompaktheit des Aufsatzfelsens, wäre aus reinen Platzgründen, eine Schildmauer mit einer dahinterliegenden Bebauung nicht sinnvoll gewesen. Hier endet der obere Bereich der Bug.
Im Jahre 1891 wurde von J. Nehler diese Panoramakarte geschaffen, sie enthält bemerkenswerte Details.
zur Falkenmühle zur Falkenmühle nach oben nach oben
Das Buch mit den neusten wissenschaftlichen Untersuchungen    zur Geschichte der Wegelnburg

Die Hauptburg

Wegen Platzmangel auf den schmalen Felsformationen, besaßen die meisten Felsenburg im Wasgau statt kunstvollen großen Palasbauten, in der Länge und Breite kleinere Baulichkeiten. Dreistöckige Geschoßhöhen sind jedoch keine Seltenheit. Eine genaue Trennung zwischen Wohn- und Zweckbereiche ist deshalb schwer möglich. Der Bereich der oberen Burg ist wohl einer der interessantesten aber auch strittigsten Bereich. Die Höhe der Aufbauten, die damalige Architektur kann man heute nur noch erahnen, umso wichtiger ist der Versuch einer Rekonstruktion.  
Der obere Bereich der Burg. An dem auskragende Fels links, endet die heute vorhandene Treppe, welche vom mittleren Bereich hochführt.
Von der Nord-Ostseite gesehen, die vier Ebenen des mittleren Bereichs, der mittig stehende Fels ist die Oberburg.
Steigt man über diese Teppe mit seitlicher Aufmauerung, zur Oberburg empor, wird der wie ein Erker auskragende Fels erreicht. Hier befindet sich, um eine Tür öffnen oder schließen zu können, eine in den Felsboden eingemeißelte Viertelkreisabarbeitung. Von der Tür selbst sind noch die Felsfundamente der Gewändsteine und die Vertiefung für die Achse der rechts angeschlagenen Tür zu erkennen. Von dort verläuft der heutige Zugang über den frei auskragenden Fels, genau über diese Erkerplattform zu einem, in den Fels gemeißelten, rundbogigen Eingangstor mit einer alten Verrieglungsvorrichtung.
Tritt man in die dahinter liegende Felskammer ein, eine vorhandene Felsöffnung wurde wohl nachbearbeitet, bzw. weiter ausgehöhlt und ausgemauert, so findet man gemauerte Wände und eine gotische Fenstertür welche typisch ist, für die ersten Jahrzehnte des 13. Jahrhunderts. Die seitlich angebrachten Halterungen für Klappläden, sind wahrscheinlich zu einem späteren Zeitpunkt angebracht worden.
Wendet man sich nach rechts, so betritt man eine weitere schmale Felskammer - der Durchgang ist in den Fels gemeißelt. Vermutlich war auch hier von Natur aus, der Fels zum Teil ausgehöhlt, störende Felsöffnungen verschloss man mit Mauerwerk. Außer der sich im mittleren Bereich vorhandenen Felskammer, sind dies die einzigen erhaltenen Räumlichkeiten. Wegen der Massivität des Felsens hatten die Soldaten Ludwig 14. wohl keine Chance, hier ihre Zerstörungswut fortzusetzen. Sofern es damals möglich gewesen wäre, hätten sie bestimmt den gesamten Burgfelsenfelsen weggesprengt.
Die Treppensituation gibt Anlass, den gesamten Zugangsbereich der oberen Burg neu zu ordnen. Um zur Oberburg zu gelangen, verläuft heute der Zugang über eine steile Treppe, durch aufwendig in den Fels gearbeiteten Kammern, über eine weitere in den Fels gehauene kleine Treppe. Die wertvollen Felskammern sind somit nur noch ein Durchgangsbereich der weder bewohnbar war, noch als Lagerraum Verwendung finden konnte. Es ist auch nicht davon auszugehen, dass die ursprüngliche Bebauung aus einer offenen, Wind und Wetter ausgesetzten, im Winter wohl auch gefährlichen und in Angriffszeiten relativ leicht einzunehmenden Treppe bestand. Diese Zugangssituation rührt wahrscheinlich daher, dass die untere Treppenhälfte, im oberen Teil ist die Treppe Altbestand und aus dem massiven Fels gearbeitet, sowie die gesamte Brüstungsmauer, 1979 - 1982 neu errichtet wurden. Die sich am Treppenaufgang befindliche Aussparung links, welche in den gewachsenenen Fels eingemeiselt wurde, dürfte der Schlüssel zu einer Lösung sein. Heute als druckfeste Anbindung bezeichnet, war hier die Mauer eines Treppenhausturm verankert. Ob dieser Turm in der unteren Hälfte massive Steinstufen, oder eine Holztreppe hatte, ist nur insofern von Bedeutung, dass bei einer Holzausführung die vorhandenen Balkenlager  einen Sinn bekommen würden.
Rekonstruktion 2016 Peter Müller-Helbling
Dieser Bereich in der Mitte, war wohl ursprünglich, obwohl tiefer liegend mit dem vorderen Fels verbunden. Durch die in der ersten Bauphase in den massiven Fels gebrochene Treppe, als Zugang zu dem oberen Bereich, wurde die heute sichtbare Unterbrechung links künstlich geschaffen. Das runde in den Fels eingearbeitete Fundament, könnte von einer Windmühle, die immer in den Wind gedreht werden musste, stammen.
Über dieses rekonstruierte Treppenhaus, ist der Bereich auf der Nordseite, vor den Felskammern zu erreichen. Die in den Fels gehauenen Kammern, sind somit als geschlossene Räume einzeln oder auch zusammen nutzbar. Durchschreitet man die erste Felskammer von der Nordseite, durch gotische Türöffnung und dann die auf der Südseite gelegene Türöffnung, so gelangt man auf den Felsvorsprung an dem die Treppe, mit den in den Fels gearbeiteten Stufen endet.
Um den Original-Zugang zur Burg benutzen zu können, ist die nachträglich eingesetzte Stütze in der Felskammer zu entfernen und die später eingebaute Mauer teilweise zu öffnen. Damit ist der Durchgang, an der Außenseite des Felsens und den Felskammern, der ursprünglich hinter einer Schildmauer verlief, wieder im alten Originalzustand.
Der gewölbeähnliche Unterbau der Treppe, wurde erst 1979 - 1982 erbaut. Deutlich zu erkennen sind die Balkonlöcher in der Felswand.
Der obere Teil der Burg besteht aus 3 verschiedenen Bereichen, welche wohl alle überbaut waren.
Der Bereich von Norden her gesehen ganz rechts, ist mit einer 1979 -1982 aufgemauerten Brüstung, für Besucher der Burg gesichert. Die auf dem Boden, im vorderen Bereich vorhandenen Sandsteinplatten, dürften noch alte Bausubstanz sein.
Der Aufstieg auf diese Höhe lohnt                         sich zu jeder Jahreszeit.
Bild um 1908
Der Baubestand der Burg um das 19. Jahrhundert, die Treppensituation ist eindeutig erkennbar. Die 1979 - 1982 vorgenommene Aufmauerung im Bereich der Treppe, mit Treppenbrüstung und Erhöhung der seitlichen Mauer aus Buckelquader, verfälschte die Eingangssituation. Am rechten Rand des Bildes ist ein heute nicht mehr vorhandener Mauerrest zu erkennnen, diese dürfte zu einem Gebäude gehört haben.
Die gleiche Situation, eine etwas andere Perspektive. Das eiserne Schutzgeländer wurde in den Jahren 1876 - 1878 angebracht. In diesem Zeitraum sollen auch einige dringende Reparaturen durch die Forstverwaltung, in dessen Eigentum die Burg stand, ausgeführt worden sein.
Auf diesem Bild ist oberhalb der Treppe sehr gut der gewachsene Fels, darüber die alte Bausubstanz aus Buckelquader, die zur Datierung der Erbauungszeit der Burg dient, zu erkennen.
Gasthaus, Bierbrauerei und Post von Mischler in Schönau.
Die Wegelnburg vom Lindenschmitt aus mit Dorf Nothweiler.
Ruine Fleckenstein
1871 war Julius Neher von dem wundervollen Ausblick von der Bergeshöhe – er nannte es „feenhaft“- so überwältigt,  dass er ihn nicht nur zeichnete, sondern auch gedruckt als Karte erscheinen ließ. So entstand die Panoramakarte.  Andere wiederum haben begeisterte Worte für diese Rundsicht gefunden. Eine dieser Schilderungen stammt von Christian Böhmer aus dem Jahre 1865, wie sie in seinem Schriftchen „Die Wegelnburg und deren nächste Umgebung“ wiedergegeben ist. Sie hat auch heute nicht an Aktualität eingebüßt, denn Böhmer beschreibt seine Empfindungen wie folgt: „Aber wer vermöchte es, das wunderbar herrliche, das wahrhaft großartige Panorama zu schildern, das sich vor unsern überraschten Augen aufrollt? Der Eindruck, besonders der erste Eindruck dieser seltenen Rund- und Fernsicht ist ein überwältigender… Wie wunderbar vereinigen sich hier in bunter, fast bizarrer Gestaltung und Gruppierung alle Faktoren des Wildromantischen, das Groteske, Sphinxhafte, Wüste und Öde in Bergen, Felsen, Trümmern und Schluchten mit den freundlichsten, lieblichsten, sanftesten Zügen der Idylle in wohlgebauten Feldern, Dörfern, Wiesen und Wäldern, zu einem ergreifenden, harmonischen Gesamtbilde… Tief unter uns am Fuße des Berges bereitet sich, wie ein farbreicher, kostbarer Teppich die gesegnete, von dunklen felsengekrönten Waldbergen umrahmte Gemarkung Notweiler aus, worin das Dörfchen wie ein sorgloses, friedliches Kind liegt.“
Am Fels mit dem Fundment der Windmühle vorbei, über eine abwärts führende Steintreppe zu erreichen, stand ein Wohngebäude, dessen Wände gleichzeitig die Außenwände der oberen Burg waren. Wegen der Kompaktheit des Aufsatzfelsens, wäre aus reinen Platzgründen, eine Schildmauer mit einer dahinterliegenden Bebauung nicht sinnvoll gewesen. Hier endet der obere Bereich der Bug.

Baubeschreibung obere Burg

Auf diesem Bild ist die Eingangssituation 2016 zu erkennen. Links neben der Treppe die später erhöhte Mauer aus Buckelquader.
Schutzhütte auf der Wegelnburg
Die drei alten Dahner Schlösser.
Die Hohenburg
Der oberste Fels mit der Orientierungstafel
Auf dem Weg zur Madenburg vom Trifels.
Hinweis: Veröffentlichungen oder Auszüge sind unter der Voraussetzung der Quellenangabe gerne gestattet. Form der Quellenangabe, Druckwerke/PDF usw.: Name des Autors: Peter Müller-Helbling Titel des Werks: Die Wegelnburg
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